Beiträge von Kahlgryndiger

    Moin,

    ich freue mich dass ich diese Woche noch mal losgezogen bin. Der Plan war die Gegend heimatnah per SUP zu erkunden.

    Am Sonntag brachte mich Verena dann mit dem Autowagen nach Lohr am Main. Auf der Straße ziemlich nah. In 50 Minuten waren wir dort.



    Den Rückweg erpaddelte ich dann auf dem Main bis vor meine Haustüre.

    4 Tage / 134,09 km gepaddelt / 11 Schleusen umtragen / 43.337 mal das Paddel durchgezogen

    Fazit: der Fluss hat Potenzial.



    Heute mache ich mal nix ... :-D

    Fotostrecke wird folgen.



    LG

    Andreas

    Moin,

    wir sind wieder zurück. Zwei Touren von jeweils rund 100 km sind wir gepaddelt.

    Erst eine große Spreewaldrunde und dann noch die Peene von Dahmen bis nach Anklam.

    Das Paddeln war klasse, wenn auch das Wetter nicht wirklich mitgespielt hat. Ein Bildbericht wird etwas später nachfolgen.


    LG

    Andreas, der Kahlgryndige

    Ich habe für mein 14" Hardboard auch ein Boardbag. Den Zugtransport würde ich mich nicht trauen. Das Ding ist riesig.


    Wir planen die Toren entsprechend. Wie im Moment paddeln wir 90 km durch den Spreewald, den Autowagen haben wir am Startpunkt auf dem Camp stehen gelassen. Am Endpunkt der Reise hole ich den Karren mit Öffis oder Taxi nach während Verena das Gerümpel bewacht und chillt ...


    Grüße vom Kahlgryndigen, heute Paddel-Pausen-Regentag :)

    Guten Morgen,

    die Urlaubszeit steht an und dieses verrückte Krisenjahr beschert uns den ersten Urlaub überhaupt ohne Motorrad-Reise. Es ist aber kein Plan B, wir hatten das schon so geplant für die Zukunft und dieses Jahr eben auf Grund der aktuellen Situation vorgezogen.


    Der Titel mag etwas großspurig erscheinen aber für uns ist es doch tatsächlich so eine Art Expedition. Ist es doch die erste längere Mehrtagestour mit Gepäck auf dem SUP ...


    Seit dem wir mit dem SUPen angefangen haben, wurde ziemlich schnell deutlich dass wir auch damit reisen möchten. Mit möglichst wenig Gepäck um uns bei den unvermeidbaren Umtragungen nicht allzu sehr quälen zu müssen. Fronleichnam haben wir ja schon einmal geübt, allerdings noch stationär ...


    Der Plan sieht vor mit dem Spreewald zu beginnen. Wir starten auf einem Biwakplatz in der Nähe von Burg, die Campingplätze sind nahezu komplett ausgebucht dort, und paddeln eine rund 100 km lange Strecke bis zum Schwielochsee. Lediglich auf dem ersten Biwakplatz haben wir uns angemeldet, schaun mer mal wie das so wird ...


    Nach der Tour setzen wir um und paddeln noch mal eine größere Runde auf der Seenplatte MV. Dort ist die Übernachtungssituation etwas entspannter. Danach sollten so ungefähr 2 Wochen verbraucht sein. Die letzte Woche wollen wir dann irgendwo stationär bleiben um zu chillen, lesen, laufen usw. Wünschenswerterweise Usedom, kann aber sein das es dort zu voll sein wird. Ich denke das kleine Meer, die Müritz wäre auch sehr schön.


    Schon komisch so ohne Geschraube und hektische Vorbereitungen. Lediglich leichtere und effizientere Ausrüstung musste beschafft werden.


    So ungefähr wird mein Brettchen daher geschwommen kommen. Hoffentlich ...




    Im hinteren großen Drybag ist das gesamte Campinggerümpel verstaut inkl. Küche, Ersatzfinnen und Ersatzpaddel (1x).

    In der vorderen Tasche sind meine persönlichen Dinge und in dem kleinen Säckchen ganz vorne Regenhose- und Jacke, 1. Hilfe Pack und eine Rolle Klopapier.


    Die große Tasche wird noch gesichert mit einem Rock-Straps und kann im besten Falle bei Umtragungen mit dem Bootswagen drauf bleiben während die kleine Tasche als Rucksack getragen werden kann. Wahrscheinlich kommt es aber in 90 % aller Fälle ganz anders ... :)


    Am Samstag geht es los ...

    Moin,
    das Starboard sieht wirklich ziemlich gewöhnungsbedürftig aus. Milde ausgedrückt ... rein technisch finde ich es aber trotzdem ganz gut.


    Anfangs fand ich mein Waterline auch nicht so prickelnd gestaltet. Die Form schon, nicht aber die Farbgebung. Mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt. Die hübschere Variante des Waterline in Carbon Top Bauweise war mir zu teuer.


    Interessant finde ich aber auch das "meinboard 12.6"


    Ich fürchte diese Entscheidung wird eine einsame sein ... :)

    Hallo Claudia,

    das mit den Bauchentscheidungen kennen wir ... eigentlich wäre bei den Hardboards das 14er Touring auch besser gewesen aber wir wollten unbedingt das Waterline haben. Hat uns einfach angesprochen. Glücklicherweise sind wir recht günstig an ein 14er für mich und ein 126er für Verena gekommen :)


    Bei den Paddeln kann man auch noch mal bei Croslake schauen. Die sind durch den Direktvertrieb relativ günstig und bei den Test immer oben mit dabei. Verena hat das neue Blueshell und ich das Bonneville. Wir sind beide zufrieden damit. Auch die Boards lohnen einen Blick.


    Gruß

    Andreas

    Moin Claudia,

    willkommen hier und viel Spaß bei Deinen weiteren SUP-Unternehmungen.

    Eine gute Vorstellung finde ich.


    Wir haben letztes Jahr erst mit dem SUPen begonnen und sofort ziemlich viel Spaß draran gefunden. So viel Spaß dass wir entsprechend ausgerüstet den ganzen Winter über weiter gepaddelt sind. Vor zwei Monaten haben wir uns zwei neue Hardboards gegönnt und nächste Woche geht es auf einen dreiwöchigen Urlaub mit mehreren Mehrtagestouren samt Campinggerümpel :)


    LG

    Andreas

    Hallo Claudia,

    ja diese leidvollen Erfahrungen habe ich auch machen müssen. Mein Hausrevier ist der Main und auch hier hat es an sonnigen Wochenenden ziemlich viele, leider oft rücksichtslose Motorboot Piloten. Dazu kommen noch die Frachtschiffe die ich aber nicht so schlimm finde.


    Wir sind aus den gleichen Gründen von super kippstabilen Aqua Marina Allround Boards auf das Starboard Waterline umgestigen. In meinem Fall von 86 auf 71 cm Breite ... :huh: Das Waterline ist ein ausgesprochenes Flatwater Touring und kann Welle erst mal gar nicht gut. Anfangs hatte ich echt Probleme aber mittlerweile geht es aber ganz gut. Meiner Meinung nach wirklich eine Frage von Übung. Mit "normalen" Touring Shapes solltes Du eigentlich keine Probleme bekommen.


    Wir sind jedenfalls sehr froh umgestiegen zu sein. Der Unterschied an Geschwindigkeit und spurtreue ist schon erheblich :)


    LG

    Andreas

    Letztes Wochenende haben wir eine kleine Reise zum Kanuhof Wustrow auf der Mecklenburgischen Seenplatte gemacht.



    Hier findet sich dazu ein kleiner bebilderter Bericht.


    LG

    Andreas, der Kahlgryndige

    SUP Spot Main


    Unser Revier für die tägliche Trainingseinheit ist der Main zwischen den Schleusen Klein-Ostheim und Großkrotzenburg. Klingt erst mal nicht so spannend aber im Wechsel der Jahreszeiten durchaus reizvoll. Und auch technisch bieten vor allem an sonnigen Wochenenden die übermotorisierten Freizeitkapitäne Raum für Adrenalinschübe …


    Gestern Vormittag war es noch relativ ruhig ...






    Grüße vom Kahlgryndigen der gleich wieder loszieht ...

    Guten Morgen,

    hier in Bayern, dem Bundesland mit den schärfsten Ausgangsbeschränkungen, ist das ausdrücklich erlaubt. Ich hatte die Gelegenheit auf dem Fluss die Wasserschutzpolizei zu fragen. Klar, in einem zweier Kajak oder Canadier immer nur Menschen aus einer Haushaltsgemeinschaft aber sonst kein Problem. So weit ich weis, sind die Ausgangsbeschränkungen in BY auch schon wieder aufgehoben.


    Wenn ich mir bei schönem Wetter die vollen Fahrradwege so anschaue, dann bin ich froh auf dem Fluss unterwegs zu sein. Vor allem im März war das schön als die geliebten Motorboote noch nicht unterwegs waren 8)


    Grüße vom Kahlgryndigen

    Hallo Supierre,

    hauptsächlich paddeln wir auf dem Main. Von meiner Wohnung bis runter an den Fluss sind es ziemlich genau 200m. Das lässt sich mit einem Bootswagen leicht bewältigen. Interessant finde ich den Bootswagen von Stemax der einfach nur in die Finnenbox egal ob US oder Schiebebox, geklickt wird.


    Die zwei- bis dreirädrigen Fahrzeuge sind Motorräder, Blechroller und Gespanne. Damit geht das natürlich nicht :) Aber damit gehen eben die iSUPs mit auf die Reise.


    balkan2019_030.jpg?w=1240&h=698


    Verena hat auch nur ein kleines Auto. Aber mit Dachträger sollte man die Boards ganz gut transportieren können. So zumindest die Theorie .... Am Fronleichnam Wochenende wird es sich in der Praxis bewähren müssen. Aber letztes Jahr hat das mit dem fast 5 m langen Canadier auch funktioniert.


    mv2019_001.jpg?w=1240&h=698


    Für das Waterline gibt es von Starboard ein passendes Boardbag in das bis zu 3 Boards passen sollen. Das werden wir uns wohl noch gönnen müssen.


    Kritischer bei der Entscheidung Pro / Contra Hardboard sehe ich die Lagermöglichkeiten. Mein Lager und meine Moppedwerkstatt ist ein von zwei Seiten zugänglicher 40' Container 8)


    Grüße vom Kahlgryndigen der noch mit den Motorbootwellen kämpft X/

    Guten Morgen,

    ich bin der Andreas aus Unterfranken, unterstes Unterfranken ... schon nicht mehr ganz so frisch aber alt fühle ich mich deswegen auch nicht. Baujahr '66 um genau zu sein.


    Wie es dazu kam dass ich mich jetzt hier vorstelle:

    Meine Freundin und ich reisen normalerweise auf älteren 2-3-rädrigen Fahrzeugen durch Europa. Vorzugsweise Süd-Ost-Europa / Balkan. Auch Albanien war schon mehrfach dabei. Wen es interessiert, auf meiner Internetseite finden sich dazu ein paar Reiseberichte. Letztes Jahr waren wir dann auch schon mal mit einem selbst gebauten Canadier auf der mecklenburgischen Seenplatte. Das war schon sehr schön, allerdings ist der Canadier nicht so sehr unser Ding für das Reisen. Zu statisch irgendwie, die Rollen klar verteilt und das lange Sitzen fanden wir auch nicht allzu bequem. Letzten Sommer dann in Kroatien beobachteten wir fasziniert einen Menschen auf so einem SUP Board. Verena wollte das immer schon mal testen aber ich habe das ignoriert. Direkt nach dem Urlaub dann kaufte ich mir ein gebrauchtes iSUP und eine Woche später Verena dann ihr eigenes. Es sind zwei preiswerte Aqua Marinas und wir waren damit sehr zufrieden.


    Jedenfalls fing damit alles an. Ich habe mein Trainingsrevier direkt in 200 m Entfernung vor meiner Haustüre. Der Main bietet hier ganz gute Voraussetzungen dafür. Wenig Strömung, viel Platz und von Zeit zu Zeit eine Menge Wellen von Frachtschiffen und übermotorisierten Freizeitkapitänen. Nach einem Trainingslager auf unserem Badesee war klar, wir wollen mehr davon.


    Wir kauften uns Winterausrüstung in Form von Trockenanzügen und Neoprenschuhen um auch im Winter der Leidenschaft zu frönen. Von daher war zumindest ich jede Woche mindestens für ein paar Stunden auf dem Wasser. Nur die Boards konnten dieser Entwicklung nicht standhalten. Wir wollten Reisen mit Gepäck und dafür sollte es schon was besser laufendes sein. Gerne auch Hardboards. Und als wir das Starboard Waterline entdeckten war es auch schon um uns geschehen.


    Jedenfalls haben wir seit Montag zwei davon, einmal 14,00" und einmal 12.6" bei mir in der Halle stehen.

    Die Erstwasserung war zumindest für mich ernüchternd ... so was von kippelig. Jedenfalls im Vergleich zu meinem Aqua Marina Atlas. 71 cm zu 86 cm sind schon ein Unterschied. Aber nach drei Paddeleinheiten geht das schon ganz gut. Verena hatte gar keine Probleme. Ein Naturtalent kwasi ...:) Läuft schon am Ende des ersten Trainings auf dem Brett nach hinten und wieder nach vorne. Und Schffswellen wurden sofort stehend abgeritten. Ich bin da vorsichtiger, das Wasser hat erst 15°C ... :huh:


    waterline1.jpg


    Am Fronleichnam Wochenende errichten wir unser Lager in Wustrow auf der Seenplatte um auf drei Tagestouren die Gegend zu erkunden. Im Juli dann der ersehnte Sommerurlaub. Zunächst Spreewald um dort eine 100 km Mehrtagestour zu paddeln. Danach das gleiche noch mal auf der Seenplatte. Und dann noch ein paar Tage chillen irgendwo im Nord-Osten am Wasser. Natürlich immer mit Zelt.


    So. Das waren jetzt schon ziemlich viel Worte am frühen Sonntag Morgen für so eine Vorstellung. Aber ich hatte gerade Zeit.


    LG

    Andreas, der Kahlgryndige