Der Kahlgryndige stellt sich vor

  • Guten Morgen,

    ich bin der Andreas aus Unterfranken, unterstes Unterfranken ... schon nicht mehr ganz so frisch aber alt fühle ich mich deswegen auch nicht. Baujahr '66 um genau zu sein.


    Wie es dazu kam dass ich mich jetzt hier vorstelle:

    Meine Freundin und ich reisen normalerweise auf älteren 2-3-rädrigen Fahrzeugen durch Europa. Vorzugsweise Süd-Ost-Europa / Balkan. Auch Albanien war schon mehrfach dabei. Wen es interessiert, auf meiner Internetseite finden sich dazu ein paar Reiseberichte. Letztes Jahr waren wir dann auch schon mal mit einem selbst gebauten Canadier auf der mecklenburgischen Seenplatte. Das war schon sehr schön, allerdings ist der Canadier nicht so sehr unser Ding für das Reisen. Zu statisch irgendwie, die Rollen klar verteilt und das lange Sitzen fanden wir auch nicht allzu bequem. Letzten Sommer dann in Kroatien beobachteten wir fasziniert einen Menschen auf so einem SUP Board. Verena wollte das immer schon mal testen aber ich habe das ignoriert. Direkt nach dem Urlaub dann kaufte ich mir ein gebrauchtes iSUP und eine Woche später Verena dann ihr eigenes. Es sind zwei preiswerte Aqua Marinas und wir waren damit sehr zufrieden.


    Jedenfalls fing damit alles an. Ich habe mein Trainingsrevier direkt in 200 m Entfernung vor meiner Haustüre. Der Main bietet hier ganz gute Voraussetzungen dafür. Wenig Strömung, viel Platz und von Zeit zu Zeit eine Menge Wellen von Frachtschiffen und übermotorisierten Freizeitkapitänen. Nach einem Trainingslager auf unserem Badesee war klar, wir wollen mehr davon.


    Wir kauften uns Winterausrüstung in Form von Trockenanzügen und Neoprenschuhen um auch im Winter der Leidenschaft zu frönen. Von daher war zumindest ich jede Woche mindestens für ein paar Stunden auf dem Wasser. Nur die Boards konnten dieser Entwicklung nicht standhalten. Wir wollten Reisen mit Gepäck und dafür sollte es schon was besser laufendes sein. Gerne auch Hardboards. Und als wir das Starboard Waterline entdeckten war es auch schon um uns geschehen.


    Jedenfalls haben wir seit Montag zwei davon, einmal 14,00" und einmal 12.6" bei mir in der Halle stehen.

    Die Erstwasserung war zumindest für mich ernüchternd ... so was von kippelig. Jedenfalls im Vergleich zu meinem Aqua Marina Atlas. 71 cm zu 86 cm sind schon ein Unterschied. Aber nach drei Paddeleinheiten geht das schon ganz gut. Verena hatte gar keine Probleme. Ein Naturtalent kwasi ...:) Läuft schon am Ende des ersten Trainings auf dem Brett nach hinten und wieder nach vorne. Und Schffswellen wurden sofort stehend abgeritten. Ich bin da vorsichtiger, das Wasser hat erst 15°C ... :huh:


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    Am Fronleichnam Wochenende errichten wir unser Lager in Wustrow auf der Seenplatte um auf drei Tagestouren die Gegend zu erkunden. Im Juli dann der ersehnte Sommerurlaub. Zunächst Spreewald um dort eine 100 km Mehrtagestour zu paddeln. Danach das gleiche noch mal auf der Seenplatte. Und dann noch ein paar Tage chillen irgendwo im Nord-Osten am Wasser. Natürlich immer mit Zelt.


    So. Das waren jetzt schon ziemlich viel Worte am frühen Sonntag Morgen für so eine Vorstellung. Aber ich hatte gerade Zeit.


    LG

    Andreas, der Kahlgryndige

  • Hey Andreas, willkommen im Forum. Ich finde es gut das du und deine Lebensgefährtin den Schritt gegangen seid. Es hat auch bei mir einige Zeit gedauert bis ich den weg aufs board gefunden habe. Den weg aufs hardboard werde ich wohl noch einen Moment hinauszögern da wegen der Mobilität (kleines Auto) die I sup Variante besser passt. Hast du ein Wohnmobil oder wie transportiert ihr eure hardsups zum Spot? Du schreibst ha du bist eher auf 2-3 radrigen Fahrzeugen unterwegs?

    Lg supierre

  • Hallo Supierre,

    hauptsächlich paddeln wir auf dem Main. Von meiner Wohnung bis runter an den Fluss sind es ziemlich genau 200m. Das lässt sich mit einem Bootswagen leicht bewältigen. Interessant finde ich den Bootswagen von Stemax der einfach nur in die Finnenbox egal ob US oder Schiebebox, geklickt wird.


    Die zwei- bis dreirädrigen Fahrzeuge sind Motorräder, Blechroller und Gespanne. Damit geht das natürlich nicht :) Aber damit gehen eben die iSUPs mit auf die Reise.


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    Verena hat auch nur ein kleines Auto. Aber mit Dachträger sollte man die Boards ganz gut transportieren können. So zumindest die Theorie .... Am Fronleichnam Wochenende wird es sich in der Praxis bewähren müssen. Aber letztes Jahr hat das mit dem fast 5 m langen Canadier auch funktioniert.


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    Für das Waterline gibt es von Starboard ein passendes Boardbag in das bis zu 3 Boards passen sollen. Das werden wir uns wohl noch gönnen müssen.


    Kritischer bei der Entscheidung Pro / Contra Hardboard sehe ich die Lagermöglichkeiten. Mein Lager und meine Moppedwerkstatt ist ein von zwei Seiten zugänglicher 40' Container 8)


    Grüße vom Kahlgryndigen der noch mit den Motorbootwellen kämpft X/